SPRACHEN
Die Runen repräsentieren das Wissen und die Philosophie einer Naturreligion. Daher sollten auch natürliche Stoffe zu ihrer Herstellung verwendet werden, denn aus heidnisch-germanischer Sicht ist die Erde und alles mit ihr geschaffene lebendig.
Ruten und Steine dienten auch früher schon der runischen Weissagung, da sie als natürliche Gegenstände heilige Macht verkörperten. Deshalb sollte man zum Selbermachen eigener Runen keine künstlichen Materialien verwenden, sondern sie zum Beispiel in Holzstücke (Stäbe oder flache Holzscheiben) schnitzen oder einbrennen, in Leder schneiden, in Tonscheiben ritzen in Metallplättchen gravieren oder auf flache Steine, Halbedelsteine, Knochen, Tierzähne, Horn oder Muscheln einritzen oder zeichnen.
Zunächst einmal muss man sich über die Frage klar werden, aus welchem Material man seine Runensteine herstellen möchte. Dabei wählt man das Material, welches einem selbst am sympathischsten dafür erscheint. Am gebräuchlichsten sind Holz, Stein und Ton. Auf Elfenbein sollte man wegen der bedrohten Elefanten verzichten. Ton muss sorgfältig bearbeitet werden und eignet sich wohl eher für Menschen, die schon den Umgang damit gewohnt sind.
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Für die Form der Runensteine gibt es keine Vorschrift. Es hat sich jedoch die runde, ovale oder abgerundete Vierkantform bewährt. Die Größe richtet sich nach dem persönlichen Geschmack unter Berücksichtigung der Handlichkeit und danach, ob das Runenset wurftauglich sein muss oder nicht.
Man muss den Mittelweg finden zwischen den eigenen handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten und den ästhetischen Ansprüchen, die man gegenüber einem Runenset hat, das einen über einen längeren Zeitraum begleiten soll.
Eine moderne und eher als provisorisch zu betrachtende Variante der Runensteine sind die Runenkarten, einfache Pappkarten mit aufgemalten oder gedruckten Runen, die vor der Befragung wie ein gewöhnliches Kartenspiel gemischt werden. Zu einem solch einfachen Set, das man im Notfall verwenden kann, wird es jedoch sicher keine tiefere Bindung geben.
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