SPRACHEN
Dem Begriff Okkultismus liegt das lateinische Wort „occultus“ zugrunde, das soviel wie verborgen, verdeckt oder geheim bedeutet. Alles, was nicht mit den physischen Sinnen wahrnehmbar ist, alles Mystische, Übernatürliche und Unerklärbare, ist Teil dieses Konzepts.
Man versteht darunter meist Praktiken von Zusammenkünften, die ein esoterisches Geheimwissen verwalten und ihrer Sehnsucht nach Spiritualität nachgehen. Diese Eingeweihten schließen sich in Bünden zusammen. Oft spielen besonders begabte Meister eine große Rolle. Themen, die unter den Sammelbegriff Okkultismus fallen können sind: Blick in die Zukunft (Astrologie, Kartenlegen, Pendeln) , Kontakte mit dem Jenseits (Spiritismus, Geisterbeschwörung, Channeling), Übernatürliche Kräfte (Telepathie, Telekinese, Parapsychologie, Astralreisen), Übernatürliche Erscheinungen (Spuk, Poltergeist-Phänomene), Glaube an Dämonen, Geister, Hexen, magische Gegenstände (z.B. Amulette). Beinflussung von und Handeln an Geistern (z.B. einige Formen von Exorzismus, Voodoo).
Der Okkultismus an sich ist nur eine Sammlung unterschiedlicher Ausdrucksformen, unter denen sich auch konkrete Praktiken befinden, die im einzelnen zu untersuchen wären. Einzelne Praktiken gehen von einer erlebbaren Kontaktaufnahme mit Geistern oder Mächten aus. Hier besteht durchaus die Gefahr von Bindungen, nicht nur psychischer, sondern auch geistiger Art. Nicht nur psychologische Abläufe kommen in Gang; laut Aussagen der Bibel ist das konkrete und reale Wirken von Geistern oder Dämonen möglich.
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Es gibt vieles in der Welt, was wir nicht verstehen. Nicht alles, was nicht verstanden werden kann ist deshalb okkult. Vor vorschnellem Abstempeln von nicht zu verstehenden Phänomen in Richtung Okkultismus sei hier ausdrücklich gewarnt. Genauso falsch ist die völlige Verharmlosung und das Abtun als rein psychologisch zu deutende Effekte und das generelle Leugnen böser Mächte, Geister oder Dämonen.
Wenn hier von Okkultismus die Rede ist, geht es um das Anwenden von geheimnisvollen Praktiken mit dem Ziel, konkrete Ergebnisse zu erzielen und Antworten, meist auf Lebens- und Schicksalsfragen, zu bekommen. Diese Praktiken werden mit Mächten, Geist-Kräften oder Geistern in Verbindung gebracht. Hier besteht der Anknüpfungspunkt einer Betrachtung, die sich an der Bibel orientiert.
Sich an Geister, Geistwesen, Geistmächten zu wenden, das Vertrauen auf Kräfte, Energien und dergleichen ist ein Anzeichen des okkulten Aberglaubens. Ein Schicksal wird bestimmt durch den Lauf einer schwarzen Katze, den Lauf von Planeten, der Anordnung von Karten oder dem Fallen von Knochen. Man schreibt diesen Ereignissen magische Kräfte zu, mit denen man zu rechnen hat.
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